We are capable at any time in our lives, of doing what we dream of . . .

Samstag, 24. August 2013

Sünde

Da stehst du vor mir. Die bitterste Versuchung seit dem es die Sünde gibt. 

Deine Augen entsiegeln meine Entschlossenheit, deine Haut...Ich rieche sie von weitem, dieser Duft schneidet meine Adern ein
-er dringt in mein Blut, fließt durch meinen Körper. 

Ich bebe, du weißt es. 

Keine Berührung, kein Wort. 
Nur meine Erbärmlichkeit es so lange hinaus zögern zu wollen,wie es nur geht... Es ist kein Gefühl der Liebe. 

Auch keins des Hasses. 
Es ist einfach das Verlangen dich für mich zu haben. 
Die Sucht danach von dir und deinem Gedanken besetzt zu sein. 

Und zu wissen ,dass ich deinen Kopf bewohne. Ein so großer Drang, deinen Mund mit allem was ich besitze zu küssen.
 Mit allem was ich kenne zu erreichen. 

Und mit dir all das Verborgene zu erkennen. 


Aber diese Verblendung ist das,was mich befreit. 

Verletze mich, wenn wir uns am nahesten stehen,belüge mich, denn die Wahrheit ist ohnehin eine Illusion. 

Und ich verliere mich diesmal bewusst in der ehrlichsten Illusion seit dem es Verblendung gibt. 
In dir . 

Freitag, 26. April 2013

Federn um den Hals

Sie erzählt mit ihrem haar. Die tollsten Geschichten springen aus ihrem Anmut.

In ihr das Feuer , es versammeln sich Moskitos wenn sie singt.
Verzierte Ketten an ihren Füßen, der Fluch schön zu sein... Enthüllen kann sie sich nicht, sie ist der Oberbegriff von Vollkommenheit.
Für alle anderen.
Ein Gefühl von Einsamkeit,wenn das ganze Dorf gespannt trommelt und sie sich zeigen soll. Sie trägt Federn um ihren Hals,hat aber keine Flügel zum fliegen.

Donnerstag, 25. April 2013

Die Killer in der Ballerina

Milla voller Träume. Sie wollte etwas sein.
Etwas ,das vor ihr zuvor niemand war. Sie wollte Milla sein..
Sie liebte.
Sie wollte dieses leben, in dem einem nichts geschenkt wird, mit all den guten und schlechten Dingen erfahren.

War es nicht das , was zählte ?

Barfuß auf der Spitze eines Wolkenkratzers zu stehen ,ohne das Gefühl zu bekommen, dass man gleich herunter fällt ? Weil man es liebt ,jeden Moment mit seiner WAHRHEIT zu leben. Auch wenn dieser Gefahren in sich birgt. 

Und das ist nun mal die Wahrheit auch in diesem Moment.

Milla hat zu wenig Blut.
Aber sie will und sie liebt. Sie liebt sich, die Kahlheit ihrer Haare und ihre trockenen Lippen. Sie liebt die Flecken auf ihren Händen , weil auch diese Anzeichen der Wahrheit sind.

Es fühlt sich nur dann schlecht an, wenn sie zulässt ,dass die Killer auch ihren Kopf zerfressen und nicht nur ihr Blut.
Milla fliegt , sie denkt daran, was sie alles tun würde wenn sie doch nur etwas mehr Zeit haben könnte.
Wie würden wohl die Menschen von oben ausschauen?
Wenn sie höher steht als auf dem Wolkenkratzer. Ist sie Dann auch barfuss?

Sie wünscht es sich.

Sie will so vieles hinterlassen- aber sie ihre Zeit ist begrenzt.
Ein Stück Papier mit ihren Worten darauf, das um die ganze Welt reist und jeden einzelnen erreicht.
Und Milla weiß : "das waren meine Worte".
Sie will ein Wind sein, der weht wenn andere die Spuren der Zeit wegwischen wollten.
Dann weht Milla . Sie pustet all das Schlechte weg und es gelangt an einen unerreichbaren Ort.Es bleibt uns nichts hinterlassen... 

Aber sie hinterlässt uns ihre Träume von der unendlichen Zeit in der man so viele Abenteuer schreiben und leben könnte. Oder den über ein Leben, in dem man vielleicht öfter eine zweite Chance bekommt auch wenn man es nicht immer verdient hat und es nicht so bestimmt war.

Millas Traum -Ein Wunsch frei zu sein und abzuheben. 

Mit den Händen und Beinen zu träumen.
Gefangen in Leid und Gefahr, ihre großen blauen Augen blicken auf den Abgrund- aus welchem Grund auch immer. 

Ihr Traum, nicht nur von den Momenten sondern auch ihren Wahrheiten.Nicht zu fliehen.
Sondern immer weiter zu fliegen.

Und wenn sie irgendwann nicht der Wind sein kann,der die Spuren der Zeit fort weht.
Die Geschichte des Windes zu schreiben setzt nur ihr Erlebnis voraus.
Unbedeutsam ist das Ende, solange man den Wind noch immer auf der kühlen Haut spürt, und ihre kahlen Haare wehen. Ihr Traum Geschichten zu schreiben, die nie enden.

Geschichten, die andauernd reisen, viel erreichen, oft schenken und immer begleiten.
Sätze die einen durchdringen, zumindest unter jede Haut gehen, die blass und äderig ist.

Der Ferne , meiner Seele Verwandte...noch nicht Ersichtete

Du fehlst mir. Ich atme ein, ich atme aus. 
Und- mir fehlt die Luft.
Deine warmen Hände, deine ehrlichen Augen. Sie fehlen mir.

Deine Eigenart,die meine Seele belebt. Die nur ich verstehen kann.
Die Worte, die mir den Boden unter meinen Füßen geben. Du fehlst mir.

Schöner Mann, dein Herz duftet regelrecht nach süßem Morgen.So jung und naiv,es gibt nichts Verborgenes...
So ehrlich wie der Morgen nach der Nacht. Du bist immer noch da. Du strahlst mich an.

Ich strahle zurück.

Deine liebe fühlt sich so an, als würde ich ein Baumwollfeld ersichten. So klar bist du, so weiß..
Dein Atem auf meiner Haut, umschlingt meine Taille und befreit mich. Deine Lippen scheinen mir wie die Umrisse unschuldiger Lilienblatter.So lügenlos sind sie.

Und alles ,was sie ausdrücken erreicht mein Innerstes wie die letzten Tropfen Regen im Sommer... So stillen Deine Worte meinen Durst.

Deine Blicke so aufgeweckt, immer suchend , immer kennend. 
Du kennst mich, doch hörst nie auf mich zu suchen. 

Und gleich findest du mich. Und suchst mich doch weiter, tiefer. 
Deine Stimme ist meistens ein endloser Echo. Die Wahrheit, die mich erreicht.

Ich höre dich ohne Stimme, und sehe dich ohne Bild. Ich träume von dir in Farben , die nicht existieren.



Sonntag, 11. November 2012

Im Schatten der Unwahrheiten













Wenn wir sprechen, so teilen wir uns mit. Wir sagen Dinge, die gehört werden sollen. Dinge, durch die wir erhört werden möchten. 

Ich überlege manchmal ,ob es nicht eine Fahrlässigkeit in jeder unserer Aussagen gibt, etwas Gezieltes zu bewirken. Selbst dann, wenn wir unsere Absicht nicht ein mal erahnen. 


Ich höre also zu. Oft Aufmerksam, oft überzeugt, meistens aber bedingungslos.


Zuhören ist nicht nur Basis eines- ganz trocken gesagt  "Informationsaustausches", 

nicht selten ist es Gelegenheit sich selbst zu beobachten. 

Ich beobachte mich also. Dieses Mal mich.


Dabei, wie jedes der Worte, die aus deinem Munde kommen, mich erreichen. 


Viele erreichen meine Kenntnis, einige Meine ungeteilte Aufmerksamkeit, wenige aber - meine Überzeugung.  



Der Gehalt dieser Worte schwindet bei jedem Male immer mehr, an verschiedenen Orten, zu unbestimmten Zeiten, durch gegebene Bedingungen. 


Ich sage mir  "Ich liebe die Sprache" , denn sie erreicht uns, sie ist erstaunlich, so groß... 


Obwohl sie immer nur ein ewiges Anstreben sein kann, Gefühle, Gedanken, Gerüche, Ereignisse, Wahrnehmungen oder den Geschmack so real wie möglich zu beschreiben, hat sie trotzdem eine überwältigende Macht über unsere Beziehungen.  



Wenn wir sprechen, so teilen wir uns mit. Wir sagen Dinge, die gehört werden sollen. Dinge, durch die wir erhört werden möchten. 


Ist es also nicht eine ungezielte Absicht, sich durch Unwahrheiten den anderen mitzuteilen? 


Ich grüble lange darüber, diese Frage geht über die semiotische Kompetenz der Sprache hinaus, es geht um einen schmalen Grad zwischen der willentlichen Vermittlung eines Gehalts und der nicht zu erahnenden Absicht hinter dem. 


Ein so mächtiges Werkzeug uns alle besser, schöner, zufriedener zu machen... Unsere Fähigkeit zu kommunizieren !


Es ist nicht die taktische Nutzung der Sprache, die ich versuche zu begreifen, Rhetorik und Agitationen scheinen ein süsser Fluch unserer Sprache zu sein - Rache der Argumente, die nicht ausreichen.


Ich möchte nur wissen, wie eine Instanz in ihrem Versuch, der niemals mehr als eine ständige Annäherung sein kann, Phänomene so wahr wie es ihr nur möglich ist zu offenbaren, uns zu oft einen Schatten bietet, in dem wir stehen , um uns in Unwahrheiten zu verbergen oder zu zeigen. 

Wir mögen voran kommen. 

Doch schwindet nicht jedes Mal etwas von uns mit der Wahrheit ? 

Freitag, 2. November 2012

Schon mal gefragt, wie ... ?





Wenn man sich die Menschheit allein anschaut und gar nicht nach dem Wesen des menschlichen Lebens, der auf einem kleinen Punkt des überwältigend großen Universums, der Erde, existiert, nachdenkt, sondern nur diese grandiosen aber mindestens genauso erschreckenden Entwicklungen beobachtet- ganz neutral ohne sich zu einer bestimmten Weltsicht zu bekennen, wird man sehen, dass der Mensch im Laufe der Evolution einiges durch  die Erfahrung aufgebaut hat. Durch Sozialisationsprozesse oder durch die Zivilisation. 

Aber die Natur des Menschen basiert auf seiner Veranlagung so zu sein, wie er ist. 
Man betrachte die Primaten oder die Neandertaler , die durch Erfahrung an das Feuer kamen oder Materialien herstellen konnten. Doch es ist nicht zu bezweifeln, dass das Streben nach etwas Neuem, einer neuen, besseren Technik, eines klaren Systems, Konsequenzen der menschlichen ursprünglichen Bestimmung ist. Durch die Empirie hätte der Mensch mit seinem Holzknüppel, seiner Jagd, seiner Beute , seiner Fellbekleidung problemlos weiterleben können. Diese primären Erkenntnisse hätten ihm Millionenjahre gereicht. Doch der Mensch hatte den Drang nach Konkurrenz, Macht und Status. 
Im Kampf um die Größe, um die Überlegenheit und die Stärke hat er sich entwickelt. Das heisst also, dass dieser Drang ,ein instinktives Empfinden, ihn dazu leitete, Wege , also Erfahrungen und Erkenntnisse , zu finden, um an das Beste ,eine utopische Maxime zu gelangen .
Ich betone, dass ich die Bedeutung der Erfahrung in der Menschheit  stark schätze, jedoch befasse ich mich mehr mit der ursprünglichen Veranlagung , die uns dazu leitet nach dem Besseren zu streben und erfahren zu wollen. 
So wird für mich der Beweis für etwas vorher existierendes im Kopf geliefert .
Jetzt im 21. Jahrhundert, an dem die Menschheit Freiheiten hat, die ihn zu dem Gott machen , den die Menschen der Antike sich ausmalten und in einer Zeit ,an dem es dem Menschen möglich ist, sein zukünftiges Kind auf Aussehen und Charakter abzustimmen, frage ich mich, wieso keiner erkennt, dass das menschliche Leben auf Instinkten und Veranlagungen basiert, die uns auf einem endlosen Weg gleiten lassen,, der für uns angestrebt wird, mit der Absicht , Sachen zu erkennen und umzusetzen , die niemand zum Überleben bräuchte, wenn er doch nicht immer den Drang sich dem ewig vorgestellten Gott gleich zu erstellen hätte (gleichzeitig beweist der "agnostische" Mensch, dass er an einen Gott glaubt, denn wieso sonst,strebt er diese eine, angeblich imaginäre aber zugleich auch mächtigste Position an ? ) .  
Allein schon die Vorraussetzung der Notwendigkeit, um an Erkenntnis zu gelangen, liefert für mich den Beweis der menschlichen Erkenntnis, die auf sein Instinkt und seiner Veranlagung baut.
Der Mensch erkennt durch vorher gegebene Beispiele, das ist wahr. Doch wäre nicht schon etwas im Verstand, dann würde der Mensch auf der Ebene wie vor Millionenjahren bestehen bleiben. Das Problem ist, dass die "großen"  Forscher und Wissenschaftler behaupten, Erkennen,also wahrnehmen würde lediglich durch das Erfahren folgen. Doch der Mensch hat bewiesen, dass er Dinge ,die er nicht kannte, nie gesehen hat,oder wusste ,wie sie funktionieren, anstrebt. 
Das heisst, er kannte vor jeglicher Erfahrung.