We are capable at any time in our lives, of doing what we dream of . . .

Dienstag, 28. Oktober 2014

Was magst du mehr ?



Trinkst du deinen Kaffee mit Zucker, oder liebst du deinen Morgen jedes Mal auf´s Neue  "schwarz"?

Gehörst du zu denen, die ihren Regenschirm aufklappen, wenn es nieselt ?

Oder fühlst du ihn einfach auf deiner Haut ?



Tanzt du zu jedem Lied oder lebst du den Text ?




Bist du weder - noch, oder sowohl- als auch ... ?



Eine passende Antwort gibt es wohl nicht.

Folge Dir , deiner Stimme die niemals ertönt. Erlebe, ertaste... und alles ist unveränderlich perfekt.

Wir sehnen uns oft nach Nähe,  nach Sicherheit, und das Risiko gibt uns die intensivsten Momente .

Wir zählen immer bis zehn, warten ständig auf den Sommer, feiern nur ab Freitags Nachmittags und eigentlich zählt jede einzelne Sekunde.

Unsere Uhr tickt, dieser glorreiche blaue Planet dreht und dreht sich und - und wir warten.

Warten... Jedes Mal auf den "richtigen" Augenblick etwas auszusprechen.

Wir warten auf den "richtigen" Zeitpunkt"  Dinge zum ersten Mal zu tun.

Wir warten, wir verschieben.

Wir verschieben es zu lachen -  zu lachen über Uns , über die Anderen.

Mit den Anderen.

Wir denken, wir denken nicht, wir tun, und wir leben nicht.

Wir sprechen und wir meinen nicht.

Wir lachen doch wir weinen nicht.




Dienstag, 26. August 2014

Tanze mit ihr und hör' nicht auf

So viele Schritte und doch eine einzige Geschichte. Sie bewegt sich langsam und  ihre Taille erzählt so vieles... 

Ihr Blick ist aufgerichtet, die schöne Hüfte geht schlicht in beide Richtungen, als würde sie einen Ausweg suchen. Doch die Dame kennt den Weg ganz genau und braucht wenig Führung. Beide treffen sich jedesmal auf's  Neue in der Mitte. Einen Augenblick lang Pause , umschlungen von dem stolzen Halt des Mannes kreist die ganze Spannung durch ihren eleganten Körper, die Welle ...

Kurze Verlegenheit in ihren sonst so gefährlichen Blicken, ihre Lippen schmunzeln ganz unauffällig. Und es geht rythmisch aber innig weiter. 

Ihre Fingerspitzen beben erneut und die Freude daran springt aus ihren Oberschenkeln . Die Melodie passt so gut zu ihr, oder sie gleicht der Musik einen Augenblick lang so sehr, sodass nicht klar wird , was wem besser steht. 

Volles brünettes Haar schmückt ihre Schultern dabei und eine Strähne ihre Schokoladenseite, ein Anblick der ihren Partner süchtig machen wird. Ein Wimpernschlag, Grüppchen kommen zum Vorschein und ihr gegenüber ist besessen. Ihre Wangen berühren seine, Kopf an Kopf und ihre rechte Hand auf der linken Brust des Mannes... Ihr Parfum erreicht seine Sinne und erst jetzt fühlt sich die Melodie richtig an für ihn. Er stellt sich vor wie dieser Duft wohl schmeckt , doch ihre roten Lippen sind noch hinter beiden Wangen verborgen. Belebt und verzaubert zugleich bewegt er sich mit wenig Führung zu ihrer Geschichte , die sie mit ihrem anmutigen Körper erzählt. Und er erkennt- viele Schritte , aber nur eine Geschichte . Und er weiß beim letzten Schritt, dass es eine ganz andere Geschichte ist, die weiter erzählt werden muss. 

Samstag, 7. Juni 2014

Wortlos war ich

So oft suchte ich nach einem Wort. Ich zählte meine Schritte , hin und zurück.

Erwog jede mühe, auf und ab. Die Suche dahin gab mir erst die Antwort auf meine ungestellten Fragen. 

Du. 

Du bist die Antwort auf die Frage "wer bin ich ?" 

Dich fand ich auf der Suche nach einer Angekommenen, mir.  

Mit jedem Schritt zu Dir, kam auch ich mir näher. Du bist meine Antwort auf Fragen,die man sich nie traute zu stellen. 

Du bist der Mut keine Fehler zu suchen. Du bist die Bereitschaft am Ende zu verlieren. 

Du bist das Wort, das keiner Definition bedarf, sondern ein Weg den ich erst gehen musste und ankam.

Dienstag, 25. März 2014

Eine handvoll Unvollkommenheit

Es gibt kein "letztes Mal" , auch kein "einziges Mal".

Es gibt nur unzählige Gelegenheiten aus unbedeutenden Dingen   e i g e n e , unverwechselbare  Schönheiten  zu gewinnen.

Jede dieser Gelegenheiten werde ich nutzen, nie suchen ,aber   e r g r e i f e n.

Es gibt kein  "Niemand wird mich je wieder so anschauen wie ... " .

Es gibt nur ein " So wurde ich bis jetzt noch nie gerufen, noch nie zum lachen gebracht... ".

Heute bin ich wollend so zu sein, wie mich das Leben  b e l o h n t .

Gestern war Ich es nicht.

Es war ja auch kein Grund da, der mich antrieb "Ich"  zu   w e r d e n.

Ich dachte jeden Tag meines Lebens, ich bin schon "Ich".

Gestern war Ich weniger. Heute etwas mehr.

Jeden Tag wird mein "Ich" vollständiger, voller unvollkommener Perfektion. 

Mittwoch, 5. März 2014

Auf der Suche nach einem Ort, den es nicht gibt ...

Jedes mal, wenn du dir etwas wünschst, kommt es zu dir.

Manchmal in Schritten, die sich dir nähern. Manchmal in Form von hoffenden Händen, die bereit sind danach zu fragen. Manchmal in so gewaltigem Rausch einer Riesenwelle.
Du bekommst am Ende das , was über deine Vorstellung hinaus geht.
Ist das nicht immer so ?

Ein Satz ist nicht ein Satz. Ein Wunsch ist nicht ein Wunsch. Denk an die sprechenden Grüppchen, denk an die Augen, die dabei jedes Mal auf´s Neue hinauf sehen.

Ein Gefühl, das süchtig macht.
Ein Gefühl, das so schnell verschwindet und übrig bleibt heißer Wachs, der sich nach rechts und links verschmiert. So schmilzt dein Wunsch in deinen vergessenden Augen, sobald du "besitzt".

Und deine eigene Erfüllung, Verwirklichung ist dir plötzlich nicht mehr vollkommen genug.

Stell dir vor du bist ein einziger Sandkorn am unendlichen Strand ...

Das Bild um dich herum ist unersetzbar. Die Geräusche, die du erleben darfst- nirgends sonst zu finden. Die sauberste Luft, dringt durch dich, belebt dich.

Aber du bist und bleibst ein Sandkorn, umgeben von deinesgleichen.

Verlierst dich in der Menge, die dir unverwechselbar ähnelt. Beschäftigt mit dir und deinem Wunsch, nach was Besserem, Höherem, Größerem merkst du nicht, dass du ein Sandkorn bist. Und ein Teil von etwas Riesigem bleibst.

Einer von vielen. Einer unter vielen. Ein einziger der untergeht in einem Ganzen von Blindheit.

Keine Welle kann dich mehr überwältigen, keine Ebbe dich ausdünnen. Denn du bist ein Sandkorn, auf der Suche nach einem Ort, den es nicht gibt.

Nicht in Wirklichkeit. Denn an keinem Ort würdest du verstehen, begreifen.
Und eigentlich auch nicht in deiner Phantasie. Denn die ist nicht angetrieben von deiner Vision, sondern wird beherrscht von deiner Gier.

Montag, 3. März 2014

Delight of my eye


I look up to the sky, yearning for fire, yearning for wind. That body brave, that mind fierce.


My spirit dancing to the sound of endless awareness, melodies full of unbound strenght all around me.

Can´t speak a word, my own echo full of humility reaches me over and over again.
You almost touched my fingertips.


Indeed it´s up to me to get closer to you.


Your voice to me is undefinable, your love is the nourishment of my heart and my soul.


And every time I cry out of the truest of all loves, the love to you, I see that my freedom resides only in your save gates. 

Sonntag, 2. März 2014

Streichelzart



" Meine Schritte immer leiser, tückisch und gerecht entfernen sich vom kalten Boden, steigen in die leere Erfüllung der Rastlosen. So gemein-süß riecht das Fliegen, so mitreißend ist die Flamme unter dem Metall, nichts verbiegt sich über ihr, außer mir. Nur ich schmelze bei dem sekundenlangen Anblick, der sich in meiner Verfassung wie ein halbes armseliges Leben erstreckt.

Die gelben Ballons blasen Trübsal, ich erkenne im dumpfen Nebel wenig von ihrem Verlust. Ich bin kurz davor in meine Großartigkeit hinein zu tauchen. Ich bebe, das Blut springt auf und ab. Und meine Hände- zielsicher und kalt. Besitzergreifend.

Ich habe es einfach drauf, den Dreh raus. Ich konnte mir nichts aussuchen aber ja, ich weiß, wie ich Berge versetze. Oh ja. Abheben, diesen Asphaltboden nicht betreten. Farben erleben, die mir sonst verborgen bleiben. Stimmen hören, die sonst nicht zu mir sprechen wollten.

Da war also mein Moment der Großartigkeit nur noch eine Daumenspitze entfernt von mir.
Die vergilbte Vene so dick, mein treuer, schmaler Grad, der alles entscheidet.

Ich stehe vor meiner Mauer, Steilfeuer-Schatten, Skinburner-Geräuschekulisse- ein Altar.

Fühle mich streichelzart. Ich tauche irgendwie, unbeschreiblich geil wie jede Pore nach Langem wieder atmen kann. Ich hebe ab, erklimme meine eigene Mauer.
Und doch, tauche ich - Großartigkeit.
Wenige Sekunden, gütiger Lava erreicht mich.

Kein Gewicht, keinen Wunsch, kein Volumen, keinen Preis. Nur die Besessenheit auf Ewig streichelzart zu bleiben. Ich bekomme nicht genug von mir. Visionen unbekannter Welten überkommen mich, ich wachse, es ist warm. Ich schlafe, bin hellwach. Ich tauche und hebe ab. Abseits vom Höllenfeuer, bin ich an einer Zwischenrast, Erfüllung im Übermaß.

So
mitreißend die Flamme, ich brenne. Nichts verbiegt sich über ihr, außer mir. Ich liebe mich, ich fühle mich."

- Ein Heroinabhängiger.